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Wie mache ich mein eigenes Studygram?

Studygram
‹Studygram› ist ein Wort, das sich aus «Study» und «Instagram» zusammensetzt. Die Idee dahinter ist, dass man einen Instagram-Kanal führt, auf dem man Beiträge über seine akademische Laufbahn postet, Tipps und Tricks zum Lernen teilt und sich eine Community aufbaut, um andere zu motivieren sowie selbst motiviert zu bleiben. Da man das Lernen mit Kreativität verbindet, wird das ganze Paucken weniger trocken und kann sogar Spass machen. In diesem Artikel lernst Du, was ein Studygram genau ist, worauf man beim Erstellen eines solchen Kanals achten sollte und welche Apps nützlich sein könnten.

Was ist ein Studygram?

Besonders während der Pandemie gewannen Studygrams auf Instagram und Tumblr viele neue Follower und erlangten bei Schüler*innen eine hohe Beliebtheit. Ein Studygram kann man sich wie ein Tagebuch auf Instagram vorstellen, nur dass es eigentlich um das Lernen geht und jede*r, der*die möchte, darin lesen darf. Es wird also idealerweise täglich ein Beitrag oder eine Story geteilt und mit den Followern ausgetauscht.

Das kann sehr hilfreich sein, vor allem wenn man selbst Mühe hat, sich an einen Plan zu halten. Denn durch das Teilen mit der Community setzt man sich selbst ein wenig mehr unter Druck, da man seine Follower ja nicht enttäuschen möchte, sondern als eine Art Vorbild fungieren möchte.

Wie sieht ein Studygram genau aus?

Stellen wir uns also eine Woche im Leben eines Studygram-Kanals-Creators vor: Es ist Montagmorgen und Du erfährst gerade in der Schule, dass Du in einer Woche eine grosse Biologieprüfung schreibst. Damit Du selbst motiviert bleibst und bis in einer Woche den gesamten Stoff beherrschst, setzt Du Dich zu Hause an Deinen Arbeitsplatz und beginnst damit, einen Plan zu erstellen. Welche Themen werden an der Prüfung abgefragt? An welchem Tag willst Du Dich mit welchen Themen befassen? Wie sehen Deine Ziele aus? (Tipps und Tricks, wie Du solche Pläne erstellst, findest Du in verschiedenen Artikeln auf dem Blog.) Es kann beispielsweise hilfreich sein, einen Lernplan auf ein grosses Blatt Papier zu schreiben und mit Leuchtstiften und farbigen Stiften zu gestalten. Anschliessend machst Du ein Foto davon und teilst es auf Deinem Kanal mit Deinen Followern. So hast Du einen grösseren Druck, Dich an den Plan zu halten und dich selbst und Deine Follower nicht zu enttäuschen. Dann machst Du Dich an die Arbeit: Schreibe Zusammenfassungen, stelle Listen zusammen und lass Dich von Schulfreund*innen abfragen. Auch zu Lernmethoden findest Du hilfreiche Artikel auf dem Blog; es lohnt sich also, sich einmal durchzuklicken!

Es kann Dich motivieren, wenn Du ab und zu einen Einblick in Deinen Lernalltag mit Deiner Community teilst. Ausserdem tut es gut, wenn man ein wenig angeben kann; wenn Du also eine Zusammenfassung besonders schön gestaltet hast, kannst Du diese stolz auf Deinem Studygram teilen. Du darfst auch ehrlich sein, wenn etwas nicht so läuft, wie Du es Dir vorgestellt hast. Deine Follower werden Dich unterstützen und Dir neuen Mut geben, damit Du dran bleibst und nicht aufgibst! Und wenn Du ein Thema nicht verstehst, kann Dir vielleicht auch jemand aus Deiner Community weiterhelfen.

Grundsätze

Wenn Du ein Studygram führst, ist es wichtig, ein paar Dinge immer im Hinterkopf zu behalten: Bleibe konsequent: Halte Dich an Deinen Plan, was das Lernen, aber auch das Posten angeht. Wenn Du merkst, dass Du durch das Posten mit dem Lernen in Verzug gerätst, dann teile das Deinen Followern mit, sie werden Verständnis dafür haben. Lass Dich auch nicht von Social Media ablenken: Falls es Dir schwer fällt, Dich auf das Lernen zu konzentrieren und Du zu viel Zeit auf Deinem und anderen Kanälen verbringst, dann leg bewusst eine Social-Media-Pause ein. Und vergiss nicht: Likes sollen Dein Leben nicht bestimmen! Bleibe ehrlich: Social Media ist bekannt für seinen Ruf der trügerischen Harmonie. Du darfst auch Momente teilen, in denen Du nicht motiviert bist. Wir alle können ein wenig mehr Realität auf Social Media vertragen. Teile keine Falschinformationen: Teile nur Dinge, die Du auch selbst ausprobiert hast und gib immer an, von wo Du Deine Informationen gewinnst.

Hilfreiche Apps

Hier findest Du ein paar Apps aufgelistet, die Dir beim Organisieren, Planen und Gestalten helfen können. Auf dem Blog findest Du zudem einen ganzen Artikel zu Apps rund ums Lernen. (Apps, die Dir beim Lernen helfen)
  • Notion: Inhalte planen und organisieren
  • Canva: Bilder und Posts bearbeiten
  • Bindr.uk / Discord: Lernen gemeinsam mit Leuten auf der ganzen Welt
  • Google Calendar: Organisation und Planung fürs Lernen oder Content produzieren


Vor- und Nachteile von Studygrams

Ein Vorteil eines Studygrams ist bestimmt, dass Du andere und Dich selbst motivierst, inspirierst und eine Community aufbauen kannst, in der sich Schüler*innen gegenseitig helfen und unterstützen können. Das Gestalten und das Kreativsein machen Spass und das Lernen wird gleich viel einfacher. Und Du merkst, dass Du nie alleine bist. Wichtig ist jedoch, dass Du Dich durch Social Media nicht ablenken lässt. Priorität hat immer noch das Lernen. Versuche, nicht mehr Zeit auf Social Media zu verbringen, als nötig. Es ist nämlich wichtig, dass man weiss, wenn es zu viel wird und wo die eigenen Grenzen liegen. Schlussendlich ist es «nur» ein Social-Media-Kanal und wenn Du Deine Follower einmal enttäuschen musst, ist das kein Weltuntergang.

Fazit

Studygrams sind Kanäle auf Social-Media-Plattformen, bei denen sich alles ums Thema Lernen dreht: Es werden farbig gestaltete Wochenpläne geteilt, Tipps und Tricks verraten, um effizienter zu lernen und vielleicht auch mal gezeigt, wie ein schlechter Lerntag aussehen kann. In Pandemie-Zeiten haben Studygrams einen Boom erlebt, denn mit dem Wissen, nicht allein zu sein, lernt es sich gleich viel besser. Das Ziel ist es, sich selbst und andere zum Lernen zu motivieren. Falls Du also gerne kreativ arbeitest, dich mit Social-Media-Plattformen auskennst und bereit bist, einen Kanal zu führen, dann könnte ein Studygram etwas für dich sein.
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